Ginkgo – Was ist das und wie wird es in den deutschen Städten genutzt?

Ginkgo ist eine Baumart mit erstaunlich vielfältiger Wirkung. Ursprünglich ist die Heimat des Baumes China. Dabei wachsen die Ginkgo Bäume bereits seit mehr als 300 Millionen Jahren. Mittlerweile ist der Ginkgo überall auf der Welt zu Hause. Das Lebensalter, welches ein Baum erreichen kann, ist enorm. Es wurden Exemplare entdeckt, welche älter als 4.000 Jahre sind. Das wohl markanteste Detail sind die Blätter. An Ihren wie Fächer geformten Blättern, welche eine Kerbe mittig haben, sind sie gut zu erkennen.

Heilpflanze und Glücksbringer

Das Ginkgo Blatt hat einen hohen Wiedererkennungswert und gilt als Glücksbringer. Die Blätter sind grün und äußerst zart. Die Wirkung des Ginkgos gilt als die am besten untersuchte überhaupt. In der chinesischen Medizin wird Ginkgo bereits seit Jahrtausenden verwendet und hat Tradition. Die Heilwirkung liegt in den Pflanzenstoffen. Unter anderem beherbergt die Ginkgo Pflanze Flavonoide, Terpenlactone und Ginkgolide. Diese Stoffe setzen im Körper eines Menschen ihre Wirkung frei. Ginkgo kann für die unterschiedlichsten Beschwerden in Betracht kommen. So regt Ginkgo die Durchblutung an. Einen besonders starken Effekt soll die Wirkung der Durchblutung auf das Gehirn haben. Die Ginkgo Pflanze kann aber noch viel mehr. Neben der Förderung der Durchblutung soll Ginkgo bei Tinnitus helfen. Eine antioxidative Wirkung sowie die Stärkung der Nervenzellen werden ihr zugerechnet. Durch die verbesserte Durchblutung wird gleichzeitig die Gedächtnisleistung erhöht und somit die Konzentration gestärkt. Die Ginkgo Pflanze sorgt zudem für einen guten Transport des Sauerstoffes im Blut des Menschen.

Anwendung von Ginkgo in Deutschland

Ginkgo wird in Deutschland in vielen Präparaten eingesetzt. Der Extrakt des Ginkgos wird oft in Medikamenten gegen Störung der Durchblutung verwendet. Im Gegensatz zu den zahlreichen Anwendungsgebieten in China. Dort wird Ginkgo bereits seid langer Zeit für eine Vielzahl von Kosmetiker eingesetzt. Zudem wird nicht nur aus den Blättern ein Extrakt gewonnen, sondern zusätzlich auch die Baumrinde eingesetzt. Geheilt werden sollen die unterschiedlichsten Hautkrankheiten, Inkontinenz, Asthma und Kreislaufstörungen. Die Deutschen vertrauen vor allem auf die Wirkung im Bereich der Durchblutung, die verbessert werden soll. Zudem soll Ginkgo einen bereits eingetretenen Prozess der Demenz, welche altersbedingt ist, entgegenwirken. Präparate, welche Ginkgo enthalten, werden in sogenannten Fertigprodukten rezeptfrei in der Apotheke angeboten. Es gibt sie in Form von Kapseln, Tabletten, Tropfen, Dragees und als Säfte. Die genannten Präparate unterscheiden sich nicht nur in ihrer Darreichungsform, sondern auch in Höhe der enthaltenen Ginkgo Konzentration.

Wunderbaum und seine Nebenwirkungen

Die Wirkung des Ginkgos ist ebenso wichtig wie die Nebenwirkungen, welche auftreten können. Beschwerden im Magen-Darm-Trakt, Entzündungen der Venen, Kreislaufstörungen und eine allergische Reaktion der Haut sind die am häufigsten genannten negativen Auswirkungen bei der Einnahme des Ginkgos. Die gegenseitige Wechselwirkung sollte ebenfalls bedacht werden. Bei der richtigen Dosierung und der verantwortungsbewussten Verwendung von Ginkgo sollte einer positiven Wirkungsweise nichts im Wege stehen. Ihr Arzt oder im Vorfeld Ihr Apotheker, stehen Ihnen zur Seite. So kann der drohenden Konzentrationsschwäche auf eine natürliche Weise der Kampf angesagt werden. Ginkgo ist der Allrounder um die Durchblutung zu verbessern und die Konzentration zu steigern.

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