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Deutschland im Vergleich

Möbeleinkauf in Österreich und Deutschland

Der Kauf von Möbeln hat sich in den letzten Jahren grundlegend gewandelt. So ist man früher in die verschiedenen Möbelhäuser gefahren um einen ersten Eindruck von den Angeboten zu erhalten. Heutzutage läuft die Wahl von Möbeln anders ab. Die Suche beginnt zumeist zu Hause auf der Couch. Es wird sich das Tablet, das Smartphone und das Notebook geschnappt und schnell ist die Suche gestartet. Wir wollen aus diesem Grunde nun schauen ob Möbelhäuser eine Zukunft haben bzw. wie diese es schaffen sich weiterhin zu etablieren und dem Onlinehandel die Stirn zu bieten.

Wie läuft der heutige Möbelkauf in der Regel ab?

Wie eingangs bereits beschrieben, beginnt der Möbelkauf in der heutigen Zeit von zu Hause aus. Mittels digitaler Medien ist es möglich eine Vorauswahl zu treffen. Während dieser Vorauswahl ist es zudem möglich zu sehen was man haben will. Auf welche Eigenschaften etwa eines Regals wird Wert gelegt, wie weich muss ein Bett sein (bzw. wie weich darf es sein) und welcher Teppich eignet sich am besten für den Flur. Der große Vorteil bei dieser Variante ist, dass bereits vor dem Verlassen der Couch feststeht was Sie haben wollen und was das Produkt mindestens haben muss. Danach führt in den meisten Fällen der Weg weiterhin in das Möbelhaus des Vertrauens. Hier wird dann nochmal gezielt geschaut, das Produkt gefühlt und betrachtet. Passt die äußere reale Erscheinung dann zu der Vorstellung endet der Möbelhausbesuch nicht selten im Kauf des Produktes.

Wie müssen Möbelhäuser aufgestellt sein um weiterhin konkurrenzfähig zu bleiben?

Damit Möbelhäuser in Zukunft weiterhin konkurrenzfähig bleiben, benötigen sie individuelle Ausstellungskonzepte. Das aktuelle Hauptproblem der Möbelhäuser ist das Fehlen der Laufkundschaft. Diese entfällt meist durch die beginnende Recherche im Internet. Gerade diese Laufkundschaft ist wichtig, da in solchen Fällen vielleicht kein großes Möbelstück erworben wird, dafür aber kleinere Mitbringsel für den kleinen Geldbeutel. Solche Mitbringsel sind dann etwa Besteck, Kerzen, Tassen oder ähnliches. Unter individuellen Ausstellungskonzepten versteht man dabei, dass dem Kunden etwa eine fertig eingerichtete Wohnung präsentiert wird, in der jedes Ausstellungsstück auch käuflich erworben werden kann. Durch eine solche Tatsache wird dem Kunden besser verdeutlicht, was möglich ist. Dies wiederum führt zu einer erhöhten Wahrscheinlichkeit eines Kaufes.

Welche Bedeutung kommt dem Onlinehandel beim Möbelkauf zu?

Der Größte Konkurrent für die Möbelhäuser ist, wie in allen Bereichen des Einzelhandels, der Online-Handel. Hier kann man etwa durch einen Home24 Gutschein hohe Rabatte erzielen. Auch so ist der Kauf über das Internet häufig günstiger als vor Ort. Hier bietet sich für den Konsumenten die beste Möglichkeit rational die einzelnen Angebote zu vergleichen und auszuwählen. Häufig können Onlinehändler für Möbel auch durch gute Versandbedingungen punkten, weshalb dieser Fakt längst kein Ausschlusskriterium mehr ist. Der größte Nachteil ist jedoch, dass das Produkt vor dem Kauf nicht in natura bestaunt werden kann. Dies führt zu einer deutlich höheren Stornoquote, was dem Endkunden an sich aber nicht weiter stören muss.