Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit WiWo:

Braunschweig

Niveauranking 12 Dynamikranking 14

Viele Unternehmen halten die Stadt für sparsam und wirtschaftsfreundlich - beim BIP könnte sie noch zulegen

Braunschweig belegt mit 54,5 Punkten Niveaurang zwölf unter den 50 einwohnerstärksten Städten in Deutschland. Dies ist das Ergebnis des achten wissenschaftlichen Städterankings der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit der WirtschaftsWoche. Beim Dynamikranking, das die Entwicklung im Zeitraum 2005 bis 2010 widerspiegelt, kommt Braunschweig mit 52,66 Punkten auf Platz 14. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Einkommen, Wirtschaftsleistung und Hochqualifizierte. Wo Braunschweigs Stärken liegen und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

Stärken

Niveauranking

  • 68,4 Prozent (Durchschnitt: 34,9 Prozent) aller befragten Unternehmen in Braunschweig attestieren ihrer Stadtverwaltung einen guten Umgang mit den öffentlichen Finanzen. Damit belegt Braunschweig beim Indikator "Kostenbewusstsein" Platz eins.
  • 74,5 Prozent aller befragten Unternehmer beurteilen Braunschweig in einer Umfrage der IW Consult und der Universität Bonn als wirtschaftsfreundlich. Der Durchschnitt liegt bei 63,3 Prozent Positivantworten. Platz zwei für Braunschweig.
  • In einer Umfrage der IW Consult und der Universität Bonn bewerteten 93,8 Prozent aller befragten Unternehmen die öffentliche Sicherheit in Braunschweig positiv. Im Schnitt waren es 75,6 Prozent. Rang drei.
  • Auf 100 Einwohner in Braunschweig kommen statistisch betrachtet 7,5 ALG-II-Empfänger. Im Schnitt aller untersuchten Städte sind es 8,5 Bezieher von Arbeitslosengeld II. Rang 14.

Dynamikranking

  • Der Anteil der aufgeklärten Fälle an allen gemeldeten Straftaten stieg in Braunschweig von 2005 bis 2010 um 6,1 Prozentpunkte. Im Mittel aller untersuchten Städte verbesserte sich die Aufklärungsquote um 0,9 Prozentpunkte. Platz vier.
  • Der Anteil Hochqualifizierter an allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Braunschweig verbesserte sich in der Zeit von 2005 bis 2010 um 2,2 Prozentpunkte. Im Mittel ist er um 1,3 Prozentpunkte gestiegen. Braunschweig erreicht damit Platz vier.
  • In der Zeit von 2005 bis 2010 hat sich der Altersquotient in Braunschweig um 1,3 Prozent verbessert. Damit belegt Braunschweig Platz sechs. Der Altersquotient gibt das Verhältnis zwischen der 20-59 jährigen Bevölkerung und den Einwohnern wieder, die 60 Jahre oder älter sind. Im Schnitt fiel der Altersquotient um 1,4 Prozent.
  • Von 2005 bis 2010 sank in Braunschweig die Zahl der gemeldeten Straftaten bezogen auf 100.000 Einwohner um 14,5 Prozent. Im Mittel aller untersuchten Städte sank die Zahl der gemeldeten Delikte um 5,7 Prozent. Platz sieben.

Schwächen

Niveauranking

  • Statistisch betrachtet verzeichnete man im Jahr 2009 in Braunschweig 1,9 Gästeübernachtungen pro Einwohner. Durchschnittswert: 2,8 Übernachtungen. Platz 28 für Braunschweig.
  • Das Bruttoinlandsprodukt erreichte 2010 in Braunschweig einen Wert von 35.783 Euro je Einwohner. Im Durchschnitt lag die Wirtschaftsleistung je Einwohner bei 38.166 Euro. Damit kommt Braunschweig auf Platz 26.

Dynamikranking

  • Die Altersbeschäftigungsquote stieg in Braunschweig um 6,7 Prozentpunkte. Im Durchschnitt verbesserte sie sich in den Jahren 2005 bis 2010 um 7,8 Prozentpunkte. Das bedeutet Platz 34.
  • Von 2005 bis 2010 stieg die Wirtschaftsleistung (BIP) je Einwohner in Braunschweig um 9,5 Prozent. Im Mittel der 50 Städte im Ranking wuchs das Bruttoinlandsprodukt um 10,5 Prozent. Daraus ergibt sich Platz 31 für Braunschweig.

Das vollständige Profil von Braunschweig als PDF-Download

Hier finden Sie alle Informationen des Städterankings der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) über Braunschweig Laden Sie das komplette Profil und eine Tabelle mit allen Indikatoren und Vergleichswerten herunter.