Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit WiWo:
Bielefeld Platz 13
Punkte am Arbeitsmarkt und bei der Sicherheit - aber Schwächen bei öffentlichen Investitionen
Bielefeld belegt mit 108,4 Punkten Platz 13 von insgesamt 50 untersuchten Großstädten im sechsten wissenschaftlichen Städteranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit der WirtschaftsWoche. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Einkommen, Bruttoinlandsprodukt und Investitionsquote. Die Gesamtbewertung für jede Stadt setzt sich aus den aktuellen Daten (Niveau-Ranking) sowie den Veränderungen im Zeitraum 2003-2008 (Dynamikranking) zusammen. Beim Niveau-Ranking kommt Bielefeld mit 53,2 Punkten auf Platz 21 und beim Dynamikranking mit 55,1 Punkten auf Platz acht. Wo die Stärken von Bielefeld liegen und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:
Stärken
Niveauranking
- Im Jahr 2008 registrierte man in Bielefeld 7.970 Straftaten je 100.000 Einwohner (Bundesdurchschnitt: 10.723 Delikte). Daraus folgt Rang 4.
- 5,9 Prozent aller Schulabsolventen in Bielefeld sind im Jahr 2007 ohne Hauptschulabschluss abgegangen. Durchschnittlich liegt diese Quote im Ranking bei 8,2 Prozent. Rang sechs für Bielefeld.
- 2008 waren in Bielefeld 58,3 Prozent der Einwohner zwischen 15 und 64 Jahren abhängig beschäftigt. Im Durchschnitt aller untersuchten Großstädte liegt die Arbeitsplatzversorgung bei 55,9 Prozent - Platz acht für Bielefeld.
Dynamikranking
- Von 2003 bis 2008 sank die Arbeitslosenquote in Bielefeld um 3,6 Prozentpunkte. Im Schnitt fiel sie innerhalb dieser Zeit um 1,9 Prozentpunkte. Rang acht für Bielefeld.
- Das durchschnittliche verfügbare Einkommen verbesserte sich in Bielefeld von 2003 bis 2008 um 11,3 Prozent. Im Schnitt der 50 größten deutschen Städte bewegte sich der Anstieg um 8,5 Prozent. Platz elf.
- Der Anteil der aufgeklärten Fälle an allen gemeldeten Straftaten stieg in Bielefeld von 2003 bis 2008 um 6,2 Prozentpunkte. Im Mittel aller Städte verbesserte sich die Aufklärungsquote um 2,7 Prozentpunkte. Platz zwölf.
Schwächen
Niveauranking
- Die kommunale Investitionsquote von Bielefeld lag im Jahr 2007 bei 1,7 Prozent. Die Stadt rangiert damit - bei einem Durchschnittswert von 6,1 Prozent - auf Platz 48.
- 10,5 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Bielefeld haben einen Hochschul- oder Fachhochschulabschluss. Im Mittel beläuft sich der Anteil Hochqualifizierter auf 12,4 Prozent. Rang 36 für Bielefeld.
- 52,8 Prozent aller befragten Unternehmer beurteilen Bielefeld in einer Umfrage der IW Consult und der Universität Bonn als wirtschaftsfreundlich. Der Durchschnitt liegt bei 58,4 Prozent Positivantworten - Platz 35 für Bielefeld.
Dynamikranking
- In den Jahren 2004 bis 2008 stieg in Bielefeld der Anteil privater Schuldner um 2,1 Prozentpunkte. Diese Entwicklung hat Platz 45 zur Folge. Im Mittel aller untersuchten Städte nahm der Anteil der Verschuldeten um einen Prozentpunkt zu.
- In der Zeit von 2003 bis 2007 stieg die Zahl der Gästeübernachtungen in Bielefeld um jährlich 0,2 je Einwohner. Im Mittel stieg die Übernachtungszahl um 0,5 je Einwohner. Platz 39 von 50.
- Bielefeld erlebte in der Zeit von 2003 bis 2008 einen Einwohner-Rückgang von 1,5 Prozent - Rang 38. Im Durchschnitt aller untersuchten Städte wuchs die Einwohnerzahl um 0,4 Prozent.
Das vollständige Profil als PDF-Download
Hier finden Sie alle Informationen des Städterankings der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) über Bielefeld Laden Sie das komplette Profil und eine Tabelle mit allen Indikatoren und Vergleichswertenherunter.





